Asfaloths keusches Plauderbrett

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 Betreff des Beitrags: Gedichte, die das dunkle, böse im Menschen zeigen.
BeitragVerfasst: Di 06 Apr, 2010 03:41 
Unerlöst

Registriert: Sa 20 Mär, 2010 00:14
Beiträge: 10
Ich mache sehr gerne Musik und schreibe Gedichte.
Hier etwas von meiner "Du Röhre" Seite:
Dies ist eine Anlehnung an Bertolt Brechts dreigroschen Oper, das Original ist von Rammstein (ich weiss, dass viele in diesem Plauderbrett etwas gegen Rammstein haben, aber ich habe es musikalisch wiedergegeben und den Text, der in diesem Lied überaus redlich ist, im Hintergrund laufen lassen).
http://www.youtube.com/watch?v=-PaTbbtsSj4

Und hier habe ich ein Gedicht geschrieben, das Gedicht geht um ein Chemiewerk, von dem Chemiekalien in die Donau geleitet wurden und wo dann Kinder, die in der Donau badeten, an den Giften gestorben sind.
Das Gedicht trägt den Namen Donaukinder:

Donauquell, dein Aderlass,
wo Trost und Leid zerfließen.
Nichts gutes liegt verborgen, nass
in deinen feuchten Wiesen.

Keiner weiß, was hier geschah.
Die Fluten, rostig rot.
Die Fische waren atemlos
und alle Schwäne tot.

An den Ufern, in den Wiesen
die Tiere wurden krank.
Aus den Auen in den Fluss
trieb abscheulicher Gestank.

Wo sind die Kinder?
Niemand weiß, was hier geschehen.
Keiner hat etwas gesehen.
Wo sind die Kinder?
Niemand hat etwas gesehen.

Mütter standen bald am Strom
und weinten eine Flut.
Auf die Felder, durch die Deiche
stieg das Leid in alle Teiche.

Schwarze Fahnen auf der Stadt,
alle Ratten fett und satt.
Die Brunnen giftig aller Ort
und die Menschen zogen fort.

Wo sind die Kinder?
Niemand weiß, was hier geschehen.
Keiner hat etwas gesehen.
Wo sind die Kinder?
Niemand hat etwas gesehen.

Donauquell, dein Aderlass,
wo Trost und Leid zerfließen.
Nichts gutes liegt verborgen, nass
in deinen feuchten Wiesen.

Wo sind die Kinder?
Niemand weiß, was hier geschehen.
Keiner hat etwas gesehen.
Wo sind die Kinder?
Niemand hat etwas gesehen.

Und das nächste Gedicht hat mit Egoismus zu tun:

Ich brauche vieles und viel davon
und nur für mich, nur für mich
von allem was man haben will
brauch ich zehn mal soviel

Ich werde nie satt
Es ist besser wenn man mehr hat!
Mehr!

Was ich habe ist mir zu wenig
Ich brauche viel
Ich brauche ganz viel
Hab nichts zu schenken
Wozu verzicht?
Zwar bin ich reich
Doch reicht das nicht
Bescheidenheit? Alles was recht ist
Ich nehme alles, auch wenn es schlecht ist

Ich werde nie satt
Es ist besser wenn man mehr hat!
Mehr
Viel Mehr!

Bin nie zufrieden
Es gibt kein Ziel, gibt kein genug
Ist nie zuviel
All die andern haben so wenig
Gebt mir auch das noch
Sie brauchens eh nicht

Bin nie zufrieden
Es gibt kein Ziel, gibt kein genug
Gibt nie zuviel
All die andern haben so wenig
Gebt mir auch das noch
Sie brauchens eh nicht

Bin nie zufrieden
Es gibt kein Ziel, gibt kein genug
Ist nie zuviel
All die andern haben so wenig
Gebt mir auch das nocht
Sie brauchens eh nicht

Bin nie zufrieden
Es gibt kein Ziel, gibt kein genug
Gibt nie zuviel
All die andern haben so wenig

Ich brauche mehr
Mehr!
Viel Mehr!
Noch Mehr!

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Lass das sein
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 Betreff des Beitrags: Re: Gedichte, die das dunkle, böse im Menschen zeigen.
BeitragVerfasst: Do 08 Apr, 2010 02:41 
Unerlöst

Registriert: Sa 20 Mär, 2010 00:14
Beiträge: 10
Danke, dass man den Namen meines Themas umschrieb, ich wusste nicht, wie ich es nennen sollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedichte, die das dunkle, böse im Menschen zeigen.
BeitragVerfasst: Do 08 Apr, 2010 02:48 
Unerlöst

Registriert: Sa 20 Mär, 2010 00:14
Beiträge: 10
Dieses Gedicht hat etwas mit mit dem Thema, dass der Mensch nicht in die Luft gehört, zu tun. Die Inspiration kommt von dem Gedicht:"Der Erlkönig"

Ein Flugzeug liegt im Abendwind,
an Bord ist auch ein Mann mit Kind.
Sie sitzen sicher, sitzen warm,
und gehen so dem Schlaf ins Garn.

In drei Stunden sind sie da,
zum Wiegenfeste der Mama
Die Sicht ist gut, der Himmel klar.

Weiter, weiter ins Verderben.
Wir müssen leben bis wir sterben.
"Der Mensch gehört nicht in die Luft!",
so der Herr im Himmel ruft,
seine Söhne auf dem Wind:
"Bringt mir dieses Menschenkind!"

Das Kind hat noch die Zeit verloren,
da springt ein Wiederhall zu Ohren.
Ein dumpfes Grollen treibt die Nacht
und der Wolkentreiber lacht,
schüttelt wach die Menschenfracht.

Weiter, weiter ins Verderben.
Wir müssen leben bis wir sterben.
Und das Kind zum Vater spricht:
"Hörst du denn den Donner nicht?
Das ist der König aller Winde,
er will mich zu seinem Kinde!"

Aus den Wolken tropft ein Chor,
kriecht sich in das kleine Ohr.
Aus den Wolken tropft ein Chor,
kriecht sich in das kleine Ohr.
Komm her, bleib hier,
wir sind gut zu dir.
Komm her, bleib hier
wir sind Brüder dir.

Der Sturm umarmt die Flugmaschine,
der Druck fällt schnell in der Kabine.
Ein dumpfes Grollen treibt die Nacht,
in Panik schreit die Menschenfracht.

Weiter, weiter ins Verderben.
Wir müssen leben bis wir sterben.
Und zum Herrgott fleht das Kind:
"Himmel nimm zurück den Wind!
Bring uns unversehrt zu Erden!"

Aus den Wolken...

Der Vater hält das Kind jetzt fest,
hat es sehr an sich gepresst.
bermerkt nicht dessen Atemnot.
Doch die Angst kennt kein Erbarmen,
so der Vater mit den Armen,
drückt die Seele aus dem Kind,
diese setzt sich auf den Wind,
und singt.

Komm her, bleib hier,
wir sind gut zu dir.
Komm her, bleib hier
wir sind Brüder dir.

Komm her, bleib hier,
wir sind gut zu dir.
Komm her, bleib hier
wir sind Brüder dir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gedichte, die das dunkle, böse im Menschen zeigen.
BeitragVerfasst: Fr 09 Apr, 2010 14:30 
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Beiträge: 31
Mir scheint Sie wurden viel mehr von der höchst unredlichen
Fels-Gruppe "Rammstein" inspiriert. Wie unlöblich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gedichte, die das dunkle, böse im Menschen zeigen.
BeitragVerfasst: So 11 Apr, 2010 01:59 
Unerlöst

Registriert: Sa 20 Feb, 2010 02:58
Beiträge: 5
Wohnort: Bottrop
Ja, diese Gruppe beeinflusst mich sehr, aber sie sind nicht unchristlich.
Sie empfinden es als ihre Aufgabe in den dunklen Ecken der menschlichen Psyche herum zu leuchten und so der Gesellschaft einen Spiegel vorzustellen.

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Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle - Offenbarung des Johannes 1/18


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 Betreff des Beitrags: Re: Gedichte, die das dunkle, böse im Menschen zeigen.
BeitragVerfasst: So 11 Apr, 2010 11:56 
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Registriert: Sa 20 Mär, 2010 12:31
Beiträge: 77
Geschätztes Fräulein Radebar,

wenn diese Gruppe nicht unchristlich sein sollte, dann muss ich wohl alles was ich über das Christentum weiß, falsch sein.

Zitat:
Sie empfinden es als ihre Aufgabe in den dunklen Ecken der menschlichen Psyche herum zu leuchten und so der Gesellschaft einen Spiegel vorzustellen


Wem wollen die einen Spiegel vorstellen?

Desweiteren ist es nicht die Aufgabe einiger ungewaschener Gröhlaffen, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Sie sollten lieber mal selbst in einen blicken und sich fragen, ob die primitive Dauerpenetration von geistig mittelbeminderten Mitmenschen ihre Lebensaufgabe sein sollte.

Unredliche Personen die glauben der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten zu müssen, hatten wir in Deutschland schon mal und brauchen wir nie wieder! Siehe 68er, sowie sechsuelle Revolution!

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